Ich putze heute den Salon und gerate dabei ganz schön ins schwitzen. Es klopft bei mir am Rumpf, draußen am Steg steht der Chef der Marineros und sagt ich hötte einen dringenden Anruf von der Prefectura. Ich übernehme sein Handy und ein englisch sprechender Offizer begrüßt mich und sagt mir es sei was passiert und er gibt mir Udo ans Rohr, seine ersten Worte: Die La Boheme gibt es nicht mehr, die ist abgebrannt!
Ich frage ihn geschockt: Was ist passiert?
Udo: Wir waren schon durch die Sromleitung durch und warteten auf das öffnen der Brücke, durch einen Schaden an der Maschine trieben wir untaufhaltsam gegen die Starkstromleitung.
In der Sekunde der Berührung stand das inner des Schiffes in Vollbrand. Heidi die am Bug stand und um Hilfe rief, bekam einen Schlag, da ihre linke Hand am Stag war, Gottseidank wurde die sofort wegeschleudert, eine starke Verbrennung auf der Handfläche war der einzige Schaden Leib und Leben, den es zu bedauern gibt.
Wir sprangen sofort ins Wasser und wurden von der Prefectura geborgen.
Ich antworte: Sobald ihr fertig seit kommt ihr zum Club her, ihr bekommt ein Zimmer und dann könnt ihr anfangen alles zu regeln.
Hier ein link zu Zeitungsnachricht: http://www.elpais.com.uy/130130/ultmo-6 ... ncendiado/
Am Nachmittag treffen die beiden im Yachtclub ein, in Overalls der Prefectura gekleidet. In ihrer Begleitung befindet sich Ursula von der Deutschen Botschaft. Ich bringe den beiden mal von mir T-Shirts, Shorts und Schlapfen. So können sie aus den Overalls schlüpfen.
Ich verbringe den Tag am Pool, am nachmittag läuft die La Boheme aus.
Heute holt Alfredo uns (Heidi, Udo und mich) mit dem Auto ab und wir fahren zum Cero von Montevideo, ein kleiner Hügel im westlichen Montevideo, mit einer Festung obenauf. Dabei fahren wir am Weg dorthin an der Calle Austria vorbei. Wir sehen und die Festung und die Austellung drinnen an, ganz nett.
Dann geht es weiter zum Rio Santa Lucia, dort hat der Yachtclub einen kleinen Hafen mit einen sehr guten Restaurant. Wir essen alle Pasta mit Salat. Der nächste kleine Hafen nebenan ist ein deutscher Yachtclub, Heidi und Udo sehen sich den mal an. Es gefällt ihnen sosehr hier, dass sie beschliessen in den nächsten Tagen hier heruf zu kommen. Dann geht es weiter in den Naturpark Lecocq, da sind heute ganz schön viele Leute. Bei den Affen stehen die Menschen und gaffen. Wir geniessen einen Espresso von Hausbrandt unter den schattigen Bäumen. Alfredo hat seinen Handpresso-Maschine mit.
Der Wind hat sich etwas beruhigt, pfeifft aber immer noch ganz schön. Der Wasserpegel im Hafen ist bereits so hoch, dass man nur mehr mit dem Wassertaxi an Land gehen kann. Die Stege sind total überflutet.
Heute vormittag geht Cora-Mae ins Wasser, dabei bricht die Antenne des Navtex, ist aber im Südantlantik eh wurscht, weil es hier keinen Empfang gibt. Ich wasche zuerst einmal das Deck, über mittag ein harter Job bei 36°, aber dringenst notwendig, nach der langen Zeit auf dem Trockendock.
In der Nacht zieht eine Front über uns hinweg, es bläst mit gut 60 Knoten. Mein Radarreflektor fliegt im hohen Bogen davon. Habe gottseidank einen zweiten.
Ich schlafe trotz Sturm sehr gut.
Heute machen Alfredo, Tammy und ich mit Heidi und Udo von der "La Boheme" ein Grillfest. Udo war früher der Konzertmeister der Bielefelder Philharmonika, Heidi leitete ein Altersheim. Sie sind auf großer Fahrt und planen ums Hoorn nach Chile zu segeln. Heidi bereitet uns köstliche Saucen und Salate zu,ich kümmere mich ums Fleisch, heute gibt es Bratwürste, T-Bonesteaks und Hendelbügelrln, dazu Tannat. Nach einem ausgiebigen Mahl spielt Udo mit seiner kostbaren Geige uns einiges aus seinem Repatoir vor, wir waren ganz faziniert.
Alfredo und ich griffen alsbald in die Saiten unserer Gitarren und sangen ein paar Oldies.
Soweit ich es beurteilen kann, ist an Bord von Cora-Mae alles ok. Das Wetter in Montevideo heiß und sonnig.
Einen guten Rutsch ins Neue Jahr!!!
Frohe Weihnachten!
Wir fahren am Heimweg beim grünen See vorbei, leider ist der fast zur Gänze ausgetrocknet.
Heute abend zeige ich meine Multimedia-Show in Leoben.
Ich besuche heute Karl Fritsch, er zeigt mir den Fortschritt auf seiner Baustelle, der Erweiterung des Weinguts. Sehr impressiv, da hat sich ja viel getan.
Nach einen ausgiebigen Mittagsessen verkosten wir die werdenden Weine, die sich teilweise schon ganz prächtig präsentieren.
Am Nachmittag probiere ich meine neue Nikon D5100 aus, ich muß mich erst an die Kamera gewöhnen. Die ersten Fotos findet ihr im Ordner Oesterreich November bis Dezember 2012.
Heute feiern wir Charlottes Geburtstag nach, den am Feiertag musste sie arbeiten.
Na da schau ma aber, der erste Schnee in Wien!
Heute fahren wir auf den Schneeberg, anfangs sieht es so aus als würde es aufreissen. Wir konnten kurz die Sonne sehen, dann wird es wieder bitter kalt und bedeckt. Vom Berg aus rufe ich Charlotte an und gratuliere zu Ihren 28. Geburtstag. Am Nachmittag besuchen wir Peter und Susanne am Kreuzberg. Nach der Jause spielt Peter im Payerbachhof. Das Duo Althoff nennen sich die zwei. Mit guter Groove verwöhnen uns die beiden mit ihrem bluesig-jazzigen Repatoire. Das Essen mundet ebenso.
Nach dem Frühstück möchte ich meine Rechnung begleichen, auf die Getränke werde ich vom Haus eingeladen, da bis heute das Internet für die Gäste nicht funktioniert. Vielen Dank.
Ich besorge noch Honig und Kürbiskernöl, dann Reise ich ab.
Nach dem Frühstück Interferenz - Elektrotherapie, Moorpackung und Enduntersuchung. Danach Rückenschule. Mittags Tagliatelle mit Lachssauce, kein Vergnügen. Am Abend gerbatene Hühnerbruststreifen auf Blattsalat, selbst da waren die Hühnerstreifen staubtrocken...
Nach dem Frühstück Wirbelsäulengymnastik, Teilkörpermassage und ein Moorschwebstoffbad. Mittags Kürbisrisotto, kein Vergügen. Nachmittags Ultrareizstrom und Krankengymnastik. Dann gehe ich wieder mal in den Wald und finde noch Eierschwammerln. Abends Schweinsrückensteak mit Tomaten und Mozarella, etwas trockene Angelegenheit.
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